Motivation

Lernseminar für Schüler:

Interessiert mich das? Wieso soll ich das lernen? Thema: Motivation

Am 24.03.2018 findet in der lernBar im Jugendtreff Sonnenkeller ein Lernseminar statt für alle Schüler ab der 5. Klasse aller weiterführenden Schulen.

Wenn Du Dir die Fragen oben auch schon gestellt hast, oder einfach merkst, dass Du keine Lust auf Schule, Lernen, oder bestimmte Fächer hast, dann bist Du in diesem Seminar genau richtig! Wir beschäftigen uns mit dem Thema Motivation. Wieso ist sie wichtig? Was bedeutet das Wort überhaupt? Und wie kann ich meine Motivation finden, beziehungsweise beeinflussen?

Gemeinsam werden wir herausfinden, wie Du für Dich einen guten Weg findest, mit Deinen Herausforderungen umzugehen und in Zukunft leichter und entspannter zu lernen.

Wir treffen uns am Samstag von 10 Uhr bis 14.30 Uhr im Sonnenkeller, Dobelstraße 6 in Karlsbad-Spielberg.

Weitere Informationen zu diesem und weiteren Lernseminaren gibt es hier und für die Anmeldung bitte hier klicken.

Ich freue mich auf Dich,

Kerstin Link

 

Motivation

Eigene Ideen sind die größte Motivation!

Kennst du das auch?

Du weißt ganz genau, dass es wichtig wäre eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, du weißt sogar, dass es gut für dich wäre und trotzdem hast du keine Motivatio. Es fällt dir schwer, dich an die Arbeit zu machen. Manchmal wird es leichter, wenn wir uns ein bisschen selber austricksen und uns eine Belohnung in Aussicht stellen – so wie es früher die Eltern, oder Lehrer getan haben. Aber wenn wir eine tolle Idee haben, was wir ausprobieren oder tun wollen, ist die Motivation voll da! Das liegt ganz klar daran, dass die eigene Idee das Motiv – also der Beweggrund – ist! Motivation ist etwas, das von innen kommt. Wir können Menschen nicht von außen motivieren!

Wieso funktionieren dann aber Sternchen- oder Smiley-Listen, Belohnungssysteme …? Die sorgen doch für Motivation, oder?

Wir können Anreize schaffen, Verlockungen, indem wir Belohnungen in Aussicht stellen, aber wenn es zu keiner inneren Überzeugung kommt, dass die Bemühungen es wert sind, bleibt der Mensch unmotiviert. Und genau dies, stellen wir ja auch immer wieder fest. Eine Weile klappt es mit der Belohnungsstrategie und dann nicht mehr, wir (oder das Kind) haben einfach keine Motivation mehr. Doch woran liegt das? Ist die in Aussicht gestellte Belohnung nicht mehr attraktiv genug? Dies würde zu der Aussage passen, die ich in einer Familienzeitschrift las, dass Kinder immer unverschämter werden und und immer mehr wollen. Möglicherweise beißt sich hier die Katze in den eigenen Schwanz und das Belohnungssystem produziert dieses Problem selbst!

Hierzu gibt es interessante Studien von Neurowissenschaftlern mit Vorschulkindern. Das würde aber an dieser Stelle zu weit führen. Solltest du  Interesse daran haben, schreib mir doch in den Kommentaren. Dann kann ich dir mehr darüber berichten.

Wusstest du, dass dein Körper auch mit Belohnungssystemen arbeitet?

Die Urform des körpereigenen Belohnungssystems ist die Handlungsbelohnung. Diese ist bei Tieren und Menschen gut zu beobachten. Wenn zum Beispiel, von Hunger getrieben, an einer bestimmten Stelle Nahrung gefunden wurde, haben sich die Bemühungen gelohnt und der Ort wird sich gemerkt. Die Ausschüttung des Botenstoffes Dopamin verbindet das Erwartungssystem mit dem Belohnungssystem unseres Gehirns. Somit wird die Fähigkeit der Nervenzelle, sich positive Erfahrungen besonders gut einzuprägen, gefördert.
Neben diesem Handlungsbelohnungssystem hat sich beim Menschen eine weitere Strategie entwickelt. So kann durch Nachdenken und dabei etwas verstehen, ohne das notwendigerweise eine Handlung vollzogen werden muss, ebenso eine innere Belohnung – das Gefühl von Euphorie, Freude und des Wohlfühlens – erfolgen. Martin Korte benennt diese Nervenzellen als Detektoren für „Neues“ und „Besseres“ im Gehirn und damit sind sie wichtige Motivatoren für zukünftiges Handeln. Jemand der in einer neugierigen Erwartungshaltung ist, lernt leichter und effektiver. Doch die Aktivierung dieses „Kapiertriebs“ ist auch entscheidend davon abhängig, ob man glaubt, eine Aufgabe lösen zu können.

Wie steht es um deine Motivation bezüglich des Lernens für die Schule?

Manche Themen, oder Fächer interessieren dich sicher mehr als andere. Da kommt die Motivation daher, dass du es wissen willst, oder können möchtest – dein Kapiertrieb also. Und dann sind da noch die anderen Fächer und Themen, für die du nicht viel übrig hast. Musst du motiviert sein, um lernen zu können? Bist du denn sonst bei allem was du tust motiviert? Es ist enorm hilfreich, wenn du motiviert bist etwas bestimmtes zu lernen. Was also könnte für dich interessant daran sein? Gar nichts? Na gut, so wie du auch „ohne Lust“ den Müll rausbringen kannst, schaffst du es auch bei einem Lernthema! Solange du weißt, dass du fähig und in der Lage bist zu lernen, schaffst du es auch. Es gelingt dir natürlich leichter, wenn du dir Ziele setzt – aber das wird  ein neuer Beitrag, demnächst auf meiner Internetseite! 😉

Jetzt sind Ferien und da hast du sicher ganz viel Motivation, für all die Dinge die während der Schulzeit zu kurz kommen!

Schöne Ferien wünscht dir Kerstin Link

Lern-Coaching