Frohes neues Schul-Jahr!

Frohes neues Schul-Jahr!

Morgen, oder im Verlauf der nächsten Woche fängt das neue Schuljahr an – für manche ist es das allererste Mal, für viele wieder einmal und für einige sogar das letzte Mal! Für mich ist es ein Grund allen Schülern ein frohes neues Jahr zu wünschen 😉

Ziele und gute Vorsätze:

So wie sich viele Menschen an Silvester gute Vorsätze für das nächste Jahr überlegen, starten auch viele Schüler mit einer Menge guter Vorsätze ins neue Schuljahr. Erich Kästner formulierte 1950 folgende Gedanken für Schüler:

Lasst Euch die Kindheit nicht austreiben. Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch. Der Lehrer weiß nicht alles. Wenn er trotzdem allwissend tut, seht es ihm nach, aber glaubt ihm nicht! Der Lehrer ist kein Zauberkünstler, sondern ein Gärtner. Er wird euch hegen und pflegen. Wachsen müsst ihr selber! Nehmt auf diejenigen Rücksicht, die auf euch Rücksicht nehmen! Das klingt selbstverständlicher als es ist. Und zuweilen ist es furchtbar schwer und gelingt nicht immer. Doch man muss es immer von neuem versuchen. Seid nicht zu fleißig! Bei diesem Ratschlag müssen die Faulen weghören. Er gilt nur für die Fleißigen, aber für sie ist er sehr wichtig. Das Leben besteht nicht nur aus Schularbeiten. Der Kopf ist nicht das einzige Körperteil. Wer das Gegenteil behauptet, lügt. Lacht die Dummen nicht aus! Sie sind nicht aus freien Stücken dumm und nicht zu eurem Vergnügen. Und prügelt keinen, der kleiner, schwächer ist als ihr! Niemand ist so gescheit und stark, dass es nicht noch Gescheitere und Stärkere gibt!

Zwei Punkte daraus möchte ich aufgreifen. Erstens: „Wachsen müsst ihr selber!“ – dies heißt, dass ihr dafür Verantwortung übernehmen dürft, aber natürlich nicht allein seid damit. Lehrer, Eltern und wahrscheinlich fallen euch auch noch andere Menschen ein, stehen Euch bei.

Und der zweite Punkt: „Der Kopf ist nicht das einzige Körperteil.“ Auch wenn der Körper ohne den Kopf nicht gut funktioniert – daher kommt ja die Metapher „kopflos“ herumzurennen – braucht der Kopf aber auch einen gut versorgten Körper! Auch da gibt es ein Sprichwort: „In einem gesunden Körper, wohnt ein gesunder Geist.“ Sport, Ernährung, frische Luft und Schlaf sind für das Lernen wichtige Voraussetzungen, die ihr nicht vernachlässigen solltet.

Wie man sich Ziele setzt, motiviert bleibt und sie dann auch erreicht, könnt ihr bei mir im Lerncoaching, oder auch in einem Lerntraining lernen!

Wie kann ich euch unterstützen?

Wenn ihr noch mehr Tipps rund um das Thema „Lernen“ möchtet, schaut einfach mal die bisherigen Beiträge auf dieser Internetseite durch und / oder kommt mal in die lernBar in den Sonnenkeller – immer montags von 16 – 18.30 Uhr! Natürlich könnt ihr auch dirket mit mir über meine Kontaktseite  ein Lerncoaching ganz speziell für eure eigenen Themen vereinbaren. Das nächste Lerntraining findet in den Herbstferien wieder im Sonnenkeller statt.

Ein frohes neues Schul-Jahr und gutes Gelingen bei allem, was ihr anpackt!

Eure Kerstin Link

 

Lebe bunter!

Was ist 16 x 24?

– wurde ich von meinem kleinen Freund Lenni gefragt. Lenni geht in die erste Klasse und schnell war mir klar, dass es darum ging, wie lange es noch bis zu den Sommerferien dauert! In der ersten Klasse ist man von schriftlicher Multiplikation noch weit entfernt, daher habe ich Lenni sozusagen mit Stäbchen rechnen lassen. Allerdings nur im übertragenen Sinn, via WhatsApp habe ich ihn in der „chinesischen Multiplikation“ angeleitet.

Chinesische Multiplikation

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Hier nur das Endergebnis, derweil Lenni natürlich eine Step-by-step-Anleitung bekam. Es war eine wahre Freude, wie das Kind nun voller Begeisterung mit dieser Methode mehrere, verschiedene Aufgaben rechnete. Am Ende multiplizierte er sogar dreistellige Zahlen! Zum Beispiel: Wieviele Stunden hat ein Jahr? Wenn das Feuer der Neugierde in einem Kind geweckt ist, braucht es keine von Erwachsenen künstlich formulierten Aufgaben und kein Lob. Der Eifer treibt das Kind an und das Ergebnis, die selbst gefundene Lösung ist die Belohnung! Es ist einfach immer wieder toll, so etwas zu erleben! Danke für den Spaß, Lenni!

Es lohnt sich Alternativen zum Gewöhnlichen zu suchen, auch und gerade was schulisches Lernen betrifft! Chinesische Multiplikation ist nur ein Beispiel hierfür! Spaß macht die Multiplikation auch nach der „vedischen Regel“ oder Sprachen lernen nach der Methode von Vera Birkenbihl. In der Schweiz arbeiten sogar viele Schulen mit dieser Sprachen-Lerntechnik und haben großen Erfolg damit – die Schüler lernen schneller. Ohne zu Pauken und sind sehr sicher und selbstbewusst in der Anwendung der Sprache.

Lebe bunter – warum nicht einfach mal die Sommerferien nutzen, um Neues kennenzulernen und auszuprobieren. Im Lerncoaching arbeite ich mit verschiedenen Lern- und Organisationsmethoden, die zum Teil aus ganz anderen beruflichen Sparten kommen. Abgucken ist erlaubt – außerhalb der Schule – zum Glück! Denn das ist ja eine Grundform des Lernens, zu gucken, wie es andere machen! Deshalb, schaut euch um, wo immer ihr gerade seid – im Urlaub in Italien, Spanien, Griechenland oder auf Hawaii – am Bodensee, oder an der Nordseeküste – oder einfach im Internet! Lasst euch inspirieren und probiert mutig Neues aus – ihr könnt nur dazu lernen, auch oder gerade wenn es schief geht. Fehler sind Helfer – sie haben sogar die gleichen Buchstaben!

Viel Spaß, auf eurer ganz persönlichen Entdeckungstour!

Lern-CoachingKerstin Link

KaWa

Wortbilder

Im Lerncoaching sowie auch bei Unterhaltungen mit anderen Menschen höre ich immer wieder die Aussage, dass Lernen nichts mit Spaß zu tun hat! Manche Eltern, oder Pädagogen reagieren regelrecht allergisch auf das Wort „Spaß“. Mir wurde auch schon geraten, lieber nicht zu behaupten, dass mir Lernen Spaß macht – weil es unseriös klingt. Na gut, nun könnte ich nach Synonymen für dieses Wort suchen, zum Beispiel „Lernen macht Freude“ oder „Lernen macht glücklich“ – okay, beides trifft auch zu! Aber Spaß macht es mir auch ;-)) Und zwar auf die Art und Weise, wie ich Spaß definiere und das mag bei jedem anders sein. Für mich ist es ähnlich wie ein Überraschungsei – okay auch dies wirkt nicht seriös! Der Unterschied ist vor allem, dass Lernen nicht Pauken bedeutet – kein stumpfsinniges Auswendiglernen – das macht mir auch keinen Spaß! Lernen bedeutet mehr, eben sich auf die Suche machen (z.B. nach Assoziationen) und das birgt manch eine Überraschung – interessante oder auch einfach lustige! Wenn also Auswendig-lernen notwendig ist (kommt ja auch im Alltag manchmal vor) dann verknüpfe ich es mit schönen Bildern und habe Spaß! „Einkaufslisten“ können so sehr lustig werden, ebenso wie die Liste der Länder, die  Deutschland umgeben.

Um beim Lernen von Wissen wieder Freude und Spaß zu erleben, ist es hilfreich verschiedene Methoden zu kennen. Bekannt ist zum Beispiel ein Mind-Map anzulegen, um sich über ein Thema einen Überblick zu verschaffen. Eine andere Methode ist es, Wortbilder anzulegen – sie stammt von Vera Birkenbihl, die diese Methode KaWa nennt. Ein Wort (zum Beispiel das Thema, welches bearbeitet werden soll) wird groß in die Mitte eines Blattes geschrieben. Anschließend wird zu jedem Buchstaben der vorkommt eine zum Thema passende Assoziation „drangeschrieben“. So wie ich es zum Wort „Lerncoaching“ gemacht habe, dort sehen Sie auch, dass kreativ geschummelt werden darf, wenn Buchstaben mehrfach vorkommen o.ä.. Bevor ich mich mit einem Thema beschäftige, sehe ich schon, was ich dazu weiß. Lege ich ein KaWa sozusagen als Abschluss des Themas an, vertiefe ich mein Wissen darüber und habe eine schöne Übersicht übers Thema. Falls Sie diese Methode einmal ausprobieren wollen, sie aber kein Lernthema bearbeiten müssen oder wollen, können sie einfach mal eine Dokumentation im Fernsehen anschauen und anschließend ein KaWa anlegen. Seien Sie gespannt darauf, was Sie dabei erleben werden! Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß dabei!

Lern-CoachingKerstin Link