Lerncoaching – Lernen wie man lernt

Was ist Lerncoaching?

Coaching kennen viele aus dem Sport oder eventuell noch aus dem Business-Bereich. Inzwischen hat sich das Model des Coaching in die verschiedensten Lebensbereiche übertragen.

Bezüglich des Lernens, ist Coaching klar von Nachhilfe und Therapie abzugrenzen! Beim Lerncoaching geht es vielmehr darum, wie gelernt wird und nicht was. Ein Schüler, der in einem oder mehreren Schulfächern Wissenslücken aufgrund von Fehlzeiten hat, braucht also eher Nachhilfe als Lerncoaching. Hat der Lernende jedoch mit der Motivation, der Konzentration oder der Lernorganisation zu kämpfen ist er im Lerncoaching genau richtig. Ebenso kann Lerncoaching hilfreich sein, wenn sich Lernblockaden zeigen oder es am Selbstvertrauen fehlt.

Im Lerncoaching kann ganz individuell auf die Problemstellung des Lernenden eingegangen werden!

 

In vielen Familien ist Schule ein zentrales Thema. Täglich steht und fällt der Familienfrieden mit der Menge der Hausaufgaben, dem zusätzlichen Lernstoff und der mangelnden Freizeit. Meist beginnen die Probleme sogar schon in der Grundschulzeit. Bereits nach wenigen Wochen sagen manche Erstklässler, dass Schule doof ist und Lernen keinen Spaß macht. Negative Überzeugungen bezüglich Schule und Lernen entstehen und stehen dem Gelingen des schulischen Lernens im Weg. Hier kann Lerncoaching für Entspannung und das Wiederentdecken der Freude am Lernen sorgen. In der Familie wird wieder mit-einander gesprochen und es zeigt sich, dass es mehr im Leben gibt als Schule!

Lernen ist nicht Pauken!

Wie lernen funktioniert!

In der Tat ist es so, dass Menschen andauernd lernen. Ausschlaggebend dafür ist, dass es einen An-reiz gibt.  Informationen die den „Lernenden“ nicht interessieren, sind für ihn reiz-los. Deshalb kann man bei einer lang-weiligen Präsentation eines Themas nicht lernen, weder in der Schule, noch beim Fernsehen, noch sonst wo. Themen, die für uns interessant sind – unsere Hobbies zum Beispiel – lernen wir aber nicht nur leichter, weil sie für uns reiz-voll sind, sondern auch, weil das Wissensnetz in diesem Gebiet bereits besonders dicht ist und die Informationen somit mühe-los verknüpft werden. Informationen zu neuen Wissensgebieten müssen erst be-wusst verknüpft werden, um sie sich merken zu können. Genau diese Integration des Neuen ins vorhandene Wissensnetz können wir als Lernen definieren. Dies zeigt aber auch, dass man Wissen nicht passiv konsumieren kann. Lernen ist ein „aktives sich selbst belehren“!

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Was passiert im Lerncoaching?

Im Lerncoaching geht es zunächst einmal darum individuelle, selbst erreichbare Ziele zu definieren und dann den eigenen Weg dorthin zu beschreiten. Es geht darum die eigenen Fähigkeiten, Denkmuster und Lernwege zu entdecken, um dann persönliche Strategien zu finden und zu trainerien.

Nur wer sich selbst kennt (in sich hinein hört und ein klares Bild von sich selbst hat), kann Wege finden sich zu motivieren, zu konzentrieren und zu organisieren. Und da Schüler noch in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit sind brauchen sie hierbei noch die Unterstützung von Erwachsenen, die sie geschützt selbständig werden lassen können. Und wenn das Kind schon sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist – es also z.B. schon Lernblockaden gibt – bietet das Lerncoaching auch hier individuelle Wege aus der Situation.

Sie sind an Lerncoaching für sich selbst, oder ihr Kind interessiert? Hier finden Sie mehr Infos zum „Wie, wann und wo“ oder Sie schreiben mir einfach!

Der Geist ist kein Schiff, dass man beladen kann, sondern ein Feuer, das man entfachen muss!

Plutarch

Lern-CoachingKerstin Link

 

2 Comments

  1. Pingback: Wie Hüpfen beim Rechnen hilft! - LernCoaching

    • Lerncoaching ist das individuelle Begleiten eines Klienten auf dem Weg zu erfolgreichem Lernen. Dies heißt, dass unabhängig vom zu lernenden Inhalt, der Klient darin unterstützt, begleitet und auch trainiert wird, wie er für sich persönlich am einfachsten und mit Freude lernt.

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