Schüler-Lernseminar

Lernen darf Spaß machen!

Aber wie soll das gehen?

Leider ist das häufig aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht der Fall. Daher lege ich im Schüler-Lernseminar großen Wert darauf, dass die Schüler erleben, wie sie ihr eigenes Lernverhalten positiv beeinflussen können.

Was lernt man im Schüler-Lernseminar?

Inhaltlich wird es um das Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener, gehirn-gerechter Methoden und Lernwerkzeuge gehen. Das sind zum Beispiel ABC-Listen, KAWAs, Cluster und noch einiges mehr. Dann wird es auch darum gehen, wie die einzelnen Sinne beim Lernen eingesetzt werden können und somit das Merken und Erinnern erleichtern. Dabei wird auch die Visualisierungsstrategie erlernt, die besonders beim Sprachen lernen hilfreich ist, aber auch in allen anderen Fächern. Außerdem werden die Schüler einige Merktechniken kennenlernen und üben. Diese sind u.a. besonders bei Prüfungsvorbereitungen und Präsentationen nützlich. An konkreten Beispielen und eigenen Themen trainieren die Schüler, schulische Inhalte merk-würdig, kreativ und mit Spaß zu lernen.

Dieses Schüler-Lernseminar ist für Schüler ab der 5. Klasse. Um möglichst nachhaltige positive Veränderungen im Lernverhalten zu erreichen, gestalte ich dieses Seminar mit zwei Präsenz-Terminen und einem Online-Termin. Auf diese Weise wird ihr Kind, über einen längeren Zeitraum, bei der Umsetzung, dem Üben und Erfahrungen machen, professionell gecoacht.

Alle Fakten zum Kurs:

Im Preis von 109 € pro Teilnehmer sind eine Mappe mit umfassenden Seminarunterlagen sowie Getränke, Obst und Snacks enthalten.

Um auf die Teilnehmenden gut und individuell eingehen zu können, ist die Teilnehmerzahl begrenzt!

Nächster Termin:

18.01. u. 08.02.2020 von 12 bis 16.30 Uhr

07.03.2020 Online-Termin – Dauer 1,5 Stunden – Uhrzeit nach Absprache

Ort:

Jugendtreff Sonnenkeller, Dobelstr. 6 in Karlsbad-Spielberg

Bitte melden Sie ihr Kind über meine Kontaktseite bis zum 10.01.2020 an.

Seminar – Jung im Kopf

Angebot

Seminar – Jung im Kopf

Ein Lern-Seminar für Erwachsene! Wollen Sie sich beruflich weiterentwickeln? Oder wollten Sie schon immer gerne eine Fremdsprache lernen? Dieses Seminar – Jung im Kopf ist die optimale Vorbereitung dafür!

Zielgruppe:

Erwachsene,

  • die beruflich und privat, mehr im Gedächtnis behalten wollen.
  • die gehirn-gerechte Lern-Werkzeuge kennenlernen und ausprobieren wollen.
  • die geistig fit bleiben wollen.
  • die selbst Lerninhalte merk-würdig vermitteln wollen.

Inhalt:

  • Einblick in die Funktionsweise des Gehirns und die Veränderungen im Alter.
  • ganzheitliche Betrachtung der Veränderungen und der Möglichkeiten durch das Älterwerden.
  • diverse Lern-Werkzeuge kennenlernen und üben.
  • individuelle Einsatzmöglichkeiten entdecken, Transfer in den Alltag.

Beschreibung: Seminar – Jung im Kopf

Lernen passiert, wenn etwas Spaß macht oder Sinn ergibt – unabhängig vom Alter!

In dem „Seminar – Jung im Kopf“ erfahren Sie nicht nur, wie gehirn-gerechtes Lernen funktioniert. Sie lernen auch, wie Sie sich geistig fit halten können! Keine Sorge, Sie brauchen keine Bedienungsanleitung für Ihr Gehirn. Trotzdem werden wahrscheinlich einige interessante Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft, Ihren Umgang mit Ihrem Gehirn verändern.

Während des Seminars lernen Sie die Methoden und Werkzeuge ganz praktisch kennen. Dadurch wird Ihre Merkfähigkeit und Kreativität gefördert und Sie lernen nachhaltig. Jeder für sich und gemeinsam in der Gruppe, werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten ausprobiert, geübt und in den Alltag übertragen. Sie können jetzt Lernen, was Sie schon immer gerne lernen wollten. Durch die kurzen Lerneinheiten und den 14-tägigen Rhythmus, werden die Lerninhalte optimal konsolidiert und vertieft.

Erleben Sie, wie viel Spaß autonomes Lernen macht!

Ablauf:

5 Termine, je 2 Stunden

Investition: 159,- € pro Person

Termine:

Ab dem 22. Januar 2020 14-tägig donnerstags von 19.30 bis 21.30 Uhr bis zum 18.März 2020.

Seminarort:

Die Synapsenschmiede

Industriestr.16, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen

Anmeldung hier über die Kontaktseite.

 

Frohes neues Schul-Jahr!

Frohes neues Schul-Jahr!

Morgen, oder im Verlauf der nächsten Woche fängt das neue Schuljahr an – für manche ist es das allererste Mal, für viele wieder einmal und für einige sogar das letzte Mal! Für mich ist es ein Grund allen Schülern ein frohes neues Jahr zu wünschen 😉

Ziele und gute Vorsätze:

So wie sich viele Menschen an Silvester gute Vorsätze für das nächste Jahr überlegen, starten auch viele Schüler mit einer Menge guter Vorsätze ins neue Schuljahr. Erich Kästner formulierte 1950 folgende Gedanken für Schüler:

Lasst Euch die Kindheit nicht austreiben. Nur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch. Der Lehrer weiß nicht alles. Wenn er trotzdem allwissend tut, seht es ihm nach, aber glaubt ihm nicht! Der Lehrer ist kein Zauberkünstler, sondern ein Gärtner. Er wird euch hegen und pflegen. Wachsen müsst ihr selber! Nehmt auf diejenigen Rücksicht, die auf euch Rücksicht nehmen! Das klingt selbstverständlicher als es ist. Und zuweilen ist es furchtbar schwer und gelingt nicht immer. Doch man muss es immer von neuem versuchen. Seid nicht zu fleißig! Bei diesem Ratschlag müssen die Faulen weghören. Er gilt nur für die Fleißigen, aber für sie ist er sehr wichtig. Das Leben besteht nicht nur aus Schularbeiten. Der Kopf ist nicht das einzige Körperteil. Wer das Gegenteil behauptet, lügt. Lacht die Dummen nicht aus! Sie sind nicht aus freien Stücken dumm und nicht zu eurem Vergnügen. Und prügelt keinen, der kleiner, schwächer ist als ihr! Niemand ist so gescheit und stark, dass es nicht noch Gescheitere und Stärkere gibt!

Zwei Punkte daraus möchte ich aufgreifen. Erstens: „Wachsen müsst ihr selber!“ – dies heißt, dass ihr dafür Verantwortung übernehmen dürft, aber natürlich nicht allein seid damit. Lehrer, Eltern und wahrscheinlich fallen euch auch noch andere Menschen ein, stehen Euch bei.

Und der zweite Punkt: „Der Kopf ist nicht das einzige Körperteil.“ Auch wenn der Körper ohne den Kopf nicht gut funktioniert – daher kommt ja die Metapher „kopflos“ herumzurennen – braucht der Kopf aber auch einen gut versorgten Körper! Auch da gibt es ein Sprichwort: „In einem gesunden Körper, wohnt ein gesunder Geist.“ Sport, Ernährung, frische Luft und Schlaf sind für das Lernen wichtige Voraussetzungen, die ihr nicht vernachlässigen solltet.

Wie man sich Ziele setzt, motiviert bleibt und sie dann auch erreicht, könnt ihr bei mir im Lerncoaching, oder auch in einem Lerntraining lernen!

Wie kann ich euch unterstützen?

Wenn ihr noch mehr Tipps rund um das Thema „Lernen“ möchtet, schaut einfach mal die bisherigen Beiträge auf dieser Internetseite durch und / oder kommt mal in die lernBar in den Sonnenkeller – immer montags von 16 – 18.30 Uhr! Natürlich könnt ihr auch dirket mit mir über meine Kontaktseite  ein Lerncoaching ganz speziell für eure eigenen Themen vereinbaren. Das nächste Lerntraining findet in den Herbstferien wieder im Sonnenkeller statt.

Ein frohes neues Schul-Jahr und gutes Gelingen bei allem, was ihr anpackt!

Eure Kerstin Link

 

Freizeit

Die Heuhof-SommerFreizeit!

„Wann macht ihr wieder eine Freizeit?“ Mit dieser Frage verabschiedeten sich auch im letzten Sommer die Kinder von unserer Freizeit und mit großer Freude können wir verkünden:

Auch diesen Sommer gibt es wieder eine naturpädagogische Freizeit in Kooperation mit Ergotherapeutin und Reittrainerin Katja Thumm von „NaturBegegnung Heuhof“:

    

Wenn ihr wieder dabei sein wollt, oder endlich auch einmal dabei sein wollt dann meldet euch schnell noch an! Denn Anmeldungen sind immernoch bei Katja Thumm oder über diese Internetseite möglich!

 

Wir freuen uns auf Euch!

Eure Kerstin Link & Katja Thumm

Lern-Coaching

Happy New Year

Der gute Rutsch hat geklappt!

Vielen Dank für die vielen lieben und guten Wünsche!

New Year!

Auch ich wünsche allen ein frohes und gesundes neues Jahr!

UND „Carpe diem“, oder:

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Herzliche Grüße,

Lern-CoachingKerstin Link

 

„EinGEFAHRen“ – Das Gehirn im Autopiloten-Modus!

Wenn einGEFAHRene Denk- und Verhaltensweisen uns das Leben schwer machen!

Es gibt Dinge in meinem Leben, die habe ich schon so oft getan, dass ich gar nicht mehr bewusst wahrnehme, was ich da tue. Brauche ich auch nicht! Ich bin sogar sehr dankbar dafür, auf „Autopilot“ schalten zu können. Beim Staubsaugen, Klo putzen oder Wäsche aufhängen kann sich mein Gehirn mit interessanteren Dingen beschäftigen. IMG_20161005_151601~2

Auch der Einkauf im Supermarkt verläuft bei mir so.

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Doch neulich komme ich in meinem Autopilot-Modus in den Supermarkt und stehe plötzlich vor einem Regal, das noch nie an dieser Stelle stand. Wäre ich dagegen gerannt, hätte ich mich wahrscheinlich genau so gefühlt! Ein neues Regal wäre ja nicht der Rede wert, aber der gesamte Laden war umgeräumt! Okay, jetzt hatten sie meine Aufmerksamkeit – der Einkauf dauerte fast doppelt so lange und ich habe mit völlig fremden Menschen gesprochen. Anfangs noch etwas gestresst, wurde es zunehmend lustiger. So als ob Erwachsene Ostereier suchen!

Ein Freund, der seine rechte Hand verletzt hatte, hat mir letztens berichtet wie schwer ihm das Zähneputzen mit der linken Hand gefallen war. Zähne putzen ist ja auch so eine Autopilot-Geschichte, zumindest als Erwachsener. Jedoch ist es auch ein schönes Beispiel dafür, wie es ist etwas einmal anders zu machen. Am Anfang fällt uns die ungewohnte Bewegung schwer, unsere Muskulatur ist auf diese Bewegung noch nicht trainiert. Durch ständiges Wiederholen trainieren wir nicht nur unsere Muskulatur, sondern auch der entsprechende Bereich im Gehirn wird ausgebaut! Genau dies passiert zum Beispiel auch, wenn wir ein neues Musikinstrument lernen. Bei den ersten Griffen auf der Flöte, oder der Gitarre kommen einem die Finger ganz plump und ungelenk vor, doch nach einiger Zeit des Übens bewegen sie sich leicht und geschmeidig.

Ist doch ganz prima, wo soll denn da die GEFAHR sein?

Datenautobahn

Es ist natürlich hervorragend, dass unser Gehirn so arbeitet – es ist einfach effizient! Die Gehirnbereiche, die wir benutzen werden komplexer und dichter verschaltet, teilweise sogar größer, aber diejenigen, die wir nicht gebrauchen, oder nur selten benutzen, bleiben wie sie sind, oder verkümmern allmählich. (siehe hierzu G. Hüther) Und darin besteht meines Erachtens die Gefahr. Es wird immer schwieriger, eingefahrene Wege zu verlassen. Was in manchen Bereichen hilfreich ist (Musikinstrument usw.), kann in anderen Bereichen große Probleme bereiten. Wenn ich zum Beispiel ein Verhalten ändern möchte! Nehme ich mir vor, bei Stress nicht mehr an den Fingernägeln zu knabbern, wird es schwierig, den eingefahrenen Weg zu verlassen. Aber nicht unmöglich, denn inzwischen ist ja bekannt, das Neurogenese bis ins hohe Alter möglich ist! Und dank meiner Ausbildungen kann ich mir und im Coaching auch anderen Menschen helfen, neue Wege zu gehen!

Wie ein uraltes chinesisches Sprichwort sagt: „Nicht dort, wo du es schon zur Meisterschaft gebracht hast, sollst du dich weiter erproben, sondern dort, wo es dir an solcher Meisterschaft mangelt.“

Lern-CoachingKerstin Link

 

Zitat des Tages

Misstrauen

„Wir wissen, dass es zu dem Verwerflichsten gehört, Misstrauen zu säen und zu begünstigen, dass vielmehr Vertrauen, wo es nur möglich ist, gestärkt und gefördert werden soll.“

von Dietrich Bonhoeffer

Als ich dieses  „Zitat des Tages“ heute Morgen gelesen hatte, dachte ich sofort an ein Buch von Jesper Juul „Dein kompetentes Kind“!

Vom Vertrauen und Misstrauen in der Eltern-Kind-Beziehung

Gerade im Umgang mit unseren Kindern kommt Misstrauen häufig vor. Als Eltern, oder Lehrer wissen wir doch was läuft! In welchen Zustand versetzt uns das Misstrauen – uns selbst und unser Gegenüber?  In Angreifer und …?

Wenn ich mir erwachsene Menschen ansehe, denen Misstrauen entgegen gebracht wird, stelle ich fest, dass sie genau so reagieren, als ob sie angegriffen würden. Sie reagieren wütend oder beleidigt, greifen lautstark an oder ziehen sich vorwurfsvoll zurück. Auch einige Kinder und besonders Jugendliche reagieren so, aber oftmals sind Kinder auch einfach erschrocken, verängstigt und hilflos. Sie verstehen gar nicht, wieso ihnen nicht geglaubt wird.

Natürlich ist es sehr unangenehm, das Gefühl zu haben, dass etwas nicht stimmen kann – belogen oder betrogen worden zu sein. Wir haben aber als Erwachsene trotzdem immer die Wahl, in welchem Zustand wir sein wollen und wie wir uns dem Anderen gegenüber verhalten.  Wollen wir uns über den Anderen erheben und Angreifer sein? Oder soll ich mich, um des Friedens willen, klein machen und alles so hinnehmen? – dann lasse ich ja den Anderen gewinnen! Wenn ich mir nun überlege, wie es sich anfühlt derjenige zu sein, dem misstraut wird, dann ist es wohl entweder Scham, Entsetzen oder Verzweiflung, was mich erfüllt. Also dann, wenn die akute Angriffssituation vorüber ist, oder auch, wenn ich das Misstrauen einfach nur gespürt habe.

Wie ein Gewinner fühlt man sich auf beiden Seiten wohl nicht. Was würde ich mir wünschen, um aus dieser Situation herauszukommen? Am ehesten wohl jemanden, den es interessiert was ich denke und der mich gleichwertig behandelt. Jemand der versucht mich zu verstehen. Nun ich glaube, dass es Kindern und Jugendlichen ebenso geht. Das ich jemandem misstraue, liegt ja an meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen, die ich so gemacht habe. Was ich selbst erlebt oder getan habe, das traue ich auch anderen zu. Kinder haben diesen Reichtum an Erfahrung noch gar nicht und können bis zu einem gewissen Alter auch noch gar nicht so strategisch denken. Das lernen sie erst durch die Erwachsenen um sich her!

Dietrich Bonhoeffer schreibt sogar davon „Misstrauen zu säen und zu begünstigen“ – ja, das gibt gleich einen innerlichen Aufschrei – wie gemein ist das denn? Das klingt nach „Jemanden fertig machen“ oder nach „Mobbing“ – das geht natürlich gar nicht. Die meisten Eltern würden sich bei diesem Thema sehr für ihr Kind einsetzen und harte Konsequenzen für die Peiniger verlangen.  Und wie reden wir daheim? „Dein Sohn behauptet ja, er hätte dein Fahrrad nicht benutzt.“ „Hast du wieder meinen Joghurt gegessen?“ oder bei der Arbeit: „Seit die Neue da ist, ist ständig der Kaffee leer.“ Auch hier liegt die Lösung meiner Meinung nach wieder in uns selbst. In welchem Zustand bin ich? Wen mache ich dafür verantwortlich? Was ist meine eigentliche Absicht? Wie kann ich so kommunizieren, dass ich meine Absicht erziele und dabei niemanden verletze, oder einschränke? Sich selbst diese Fragen zu stellen ist sicher ein guter Anfang.  Wenn ich dann auch noch dem Anderen offen auf Augenhöhe begegne – auch den Kindern – bin ich auf einem guten Weg!